- Chiropraktik – eine alte Heilmethode
- Die Wirbelsäule
- Was ist Chiropraktik?
- Indikationen der Chiropraktik
- Wie lange dauert eine Behandlung?
- Charakteristik der Chiropraktik
- Die Ausbildung zum Chiropraktor
Die Wirbelsäule
Im Zentrum der Chiropraktik steht die Wirbelsäule und die Auswirkung einer gestörten Wirbelsäule auf das Nervensystem und den Gesamtorganismus. Die Wirbelsäule ist das zentrale Organ des Bewegungsapparates. Ihre Aufgabe ist es, dem Menschen als elastische und federnde Tragsäule seine aufrechte Haltung zu geben, und gleichzeitig das empfindliche Rückenmark zu schützen. Die Wirbelsäule ist aus Wirbeln, Bandscheiben, Bändern und Muskeln aufgebaut. Man kann Hals- Brust- und Lendenwirbelsäule unterscheiden. Es gibt 7 Halswirbel, 12 Brustwirbel und 5 Lendenwirbel. Hinzu kommen Kreuzbein und Steißbein sowie die Gelenke, welche die Wirbelsäule mit den Beckenknochen verbinden – die sog. Iliosakralgelenke.
Zwischen zwei Wirbeln befinden sich die Bandscheiben. Sie sorgen für eine bewegliche Verbindung und wirken als elastische Stoßdämpfer. Zahlreiche Bänder und Muskeln stabilisieren die Wirbelsäule und ermöglichen gleichzeitig ihre große Beweglichkeit. Die Wirbelsäule hat mehrere natürliche Krümmungen und ist dadurch sehr elastisch und belastbar. Zwischen zwei Wirbeln verläßt jeweils ein Nervenpaar den Rückenmarkskanal um sich durch unzählige Nervenbahnen in die entlegentsten Körperteile zu verzweigen. Es wird verständlich, daß unser Wohlbefinden in wesentlicher Weise vom Zustand unserer Wirbelsäule abhängig ist.